Die Fahrt nach Rostock ins Darwineum
Am Montag, dem 01.Juni, am Weltkindertag haben wir einen Ausflug nach Rostock gemacht. Alle Kinder aus meiner Klasse haben sich zuerst in Waren getroffen. Als alle da waren, haben wir gemeinsam auf den Zug gewartet. Endlich kam er und wir konnten einsteigen. Die Zugfahrt dauerte ungefähr 45 Minuten. Während der Fahrt haben wir gequatscht und aus dem Fenster geschaut. Als wir in Rostock angekommen waren und den Zoo erreicht hatten, ging es endlich los. Eine nette Frau begrüßte uns und gab jeder Gruppe Aufgabenblätter. Darauf standen verschiedene Fragen zu den Tieren, die wir beantworten sollten. In meiner Gruppe waren Wanda, Gerda, Sophie und ich. Wir waren ein gutes Team und hatten viel Spaß. Unser erster Stopp waren die Luchse. Dort mussten wir einige Fragen beantworten. An eine Frage kann ich mich noch erinnern: „Was frisst ein Luchs?“ Hinter jeder Frage waren besondere Zeichen, die wir auf einem anderen Blatt eintragen sollten. Danach gingen wir zum roten Panda. Den fand ich besonders süß. Er sah richtig flauschig aus und war sehr niedlich. Anschließend besuchten wir die Schneeeulen. Die Frau erzählte uns, dass eine der Schneeeulen Elli heißt. Als Nächstes waren die Rentiere dran. Das Anführerrentier hieß Olaf. Die Rentiere waren die ganze Zeit am Fressen. Deshalb haben wir unsere Fragen schnell beantwortet bekommen und sind weitergegangen. Nun kamen wir zum Gehege mit den Schneeleoparden. Leider konnten wir keinen entdecken. Wir standen eine Weile am Gehege und schauten überall hin, aber die Schneeleoparden hatten sich wohl versteckt. Besonders beeindruckend fand ich die Eisbären. Sie waren riesig und sind immer wieder ins Wasser getaucht. Außerdem haben wir gelernt, dass Eisbären gerne Robben und Fische fressen. Nachdem alle Gruppen fertig waren, trafen wir uns wieder. Gemeinsam besprachen wir die Lösungen. Danach durften wir verschiedene Tierfelle anfassen. Das war ein tolles Erlebnis! Es gab zum Beispiel Eisbärenfell, Eisbärenbabyfell und Schneeleopardenfell. Manche Felle waren ganz weich, andere eher rau wie bei unserem Hund (Schnauzer) zuhause. Danach gingen wir ins Darwineum. Dort gab es unglaublich viele Tiere zu sehen. Es gab große, kleine und sogar ganz bunte Fische. Natürlich waren auch Quallen dabei. Eine Art hieß Kanonenqualle. Dort stand auch, dass Quallen zu 99 % aus Wasser bestehen. Das hat mich wirklich überrascht. Außerdem habe ich viele interessante Krabbeltiere entdeckt. Es gab Tausendfüßer, Ameisen und verschiedene Spinnen. Eine Spinne hieß Tansania-Vogelspinne. Die Namen waren manchmal echt komisch. Später schaute ich mir die Nashornleguane an. Sie lagen fast die ganze Zeit still herum und bewegten sich kaum. Wahrscheinlich haben sie sich einfach entspannt.
Geschrieben von Octavia